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Zusammenfassung

Drop-Shipping beschreibt ein Konzept im Onlinehandel, das in Deutschland auch als Streckengeschäft bezeichnet wird. 

Funktionsprinzip im Onlinehandel

Während der klassische Onlineshop ebenso wie das stationäre Ladengeschäft einer mehr oder weniger aufwendigen logistischen Organisation bedarf, kommt Drop-Shipping ohne diese Erfordernisse aus. Das bedeutet konkret, dass ein Drop-Shipping-Händler im Idealfall keine Lagerhaltung betreiben muss. Er kann online ein riesiges Sortiment mit Tausenden von Produkten anbieten, muss sie aber nicht besitzen. Physisch befinden sich die Waren nämlich in den Lagern der jeweiligen Großhändler und werden von dort aus direkt zum Kunden geliefert. Das spart natürlich eine Menge Kosten und senkt das Risiko für den Händler. Der Händler muss weder in Vorleistung treten noch Angst haben, auf seinen Lagerbeständen sitzen zu bleiben. Der Reiz dieses Handelskonzepts liegt in den geringeren Kosten, da der Onlinehändler kein Kapital für den Aufbau eines Warenlagers investieren und auch keine Bevorratung betreiben muss. Er nimmt die Bestellungen entgegen und erteilt seinen Drop-Shipping-Großhandelspartnern den Auftrag, die Ware an den Endkunden auszuliefern. Die Bezahlung durch den Endkunden erfolgt an den Onlinehändler, der wiederum mit dem Großhändler, der die Ware ausliefert, abrechnet.

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Onlineshopsoftware

Wenn ein Kunde den Onlineshop eines Händlers besucht, kann er im Onlineshop nicht erkennen, dass die Ware nicht vom Händler selbst versendet wird, sondern von einem seiner Partner. Dem Kunden kann es letztendlich egal sein, wie der Onlinehändler arbeitet. Er möchte nur die bestellte Ware zuverlässig und so schnell wie möglich erhalten. Und genau da kann eine Schwachstelle liegen, wenn der Prozess beim Händler nicht optimal abgestimmt ist und die Onlineshopsoftware nicht auf das System des Lieferanten abgestimmt ist. Da kann es durchaus passieren, dass die Onlineshopsoftware beim Händler Bestand für ein bestimmtes Produkt ausweist, es zu dem Zeitpunkt jedoch beim Großhandelspartner gar nicht vorrätig ist. Das kann zu Lieferverzug führen und den Kunden verärgern.

Der Erfolg beim Drop-Shipping hängt vor allem von einer leistungsfähigen und flexiblen Onlineshop Software ab, die das Konzept unterstützt. Zu den Systemen der verschiedenen Partner müssen entweder leistungsfähige Schnittstellen existieren, die einen permanenten Bestandsabgleich ermöglichen oder der Händler müsste einen direkten Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem des Großhändlers haben. Viele Großhändler, die Drop-Shipping unterstützen, bieten fertige EDI-Schnittstellen an, die genau auf deren Daten zugeschnitten sind. Für den Händler ist das ein besonders komfortabler Weg, da er direkt mit dem Großhändler verbunden ist.

Alvine bietet mit einer integrieren EDI Schnittstelle für die Übermittlung von Stammdaten (PRICAT), Bestellungen (ORDERS), Lieferantenrechnungen (INVOIC), Lagerbestandsdaten (INVRPT) und mehr, Schnittstellen die gut in den Prozess eingebunden sind. 

 


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Historie

Version Datum Kommentar
Aktuelle Version (v. 1) 08.Dez.2016 22:04 Volker Schukai

 

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